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Ich bin ich – und wer bist Du???

Was ich mit der Überschrift meine? Gaaaanz einfach:

Ich fühle mich nun endlich im Mutterdasein angekommen! 

Du runzelst vielleicht die Stirn und fragst Dich immer noch was ich genau damit sagen will.
Ich kann es nicht richtig in Worte fassen, nur das es vor ein paar Wochen innerlich bei mir Klick gemacht hat….

Sicherlich… Ich liebe meinen Sohn seit seiner Geburt über alles, aber irgendwas ist in mir passier. 

Ich fühle mich wie Superwoman; unbesiegbar. Ich habe einen inneren Frieden gefunden, weiß, dass ich alles richtig mache, weiß, das ich nicht mehr an mir zweifeln muss. Ich fühle mich, als wäre ich nach einer langen Fahrt am Ziel angekommen. 
Ich hoffe für Dich, falls Du eine Mama oder ein Papa bist oder sein wirst, das es Dir genauso toll geht wie mir. Vielleicht schon viel schneller als es bei mir der Fall war! 😊

Wenn die Tage nicht rund laufen…

… Oder was hat die Welt nur gegen mich?????
Die letzten zwei Tage, also gestern und heute, will ich aus dem Kalender streichen!!!! Oder rausschneiden! 

Ein nerviges Ereignis folgte dem anderen und selbst während des Schlafens konnte ich mich nicht entspannen.

Gestern fraß der Drucker das Papier. Ich wollte mal eben ein Schnittmuster eines Osterkörbchens für unseren kleinen Schatz ausdrucken und es dann mal eben nähen während er Mittagsschlaf hält. Der  Mittagsschlaf fiel natürlich auch sehr viel kürzer als sonst aus und Spatzi knatschte dann erst mal eine Zeit. Bis er dann am Abend eingeschlafen war dauerte es auch einige Zeit.

Geschlafen habe ich dann mies und wurde des Öfteren wach, weil mir noch so viel im Kopf rum spukte. 

Mein Mann kam heute Morgen zu spät wieder, da er sein Auto zur Inspektion bringen musste und ich musste mich beeilen. Bis auf eine Ampel hatte ich doch tatsächlich dauerhaft grün. Ich hetzte also zu meinem Arbeitsplatz, nur um fest zu stellen, das wir wegen eines technischen Defektes nicht öffnen konnten. Gefolgt von Stress mit der Chefin, eine Info, das ich angeblich abends schnippig zu den Kollegen bin und miese Termine.
Auf dem Rückweg nach Hause, werde ich von einem Jeep auf meiner Spur fast in die Mittelinsel gedrängt, um zu Hause fest zu stellen, das mein Sohn weder im Bett liegt, noch gegessen hat; obwohl für beides längst Zeit gewesen wäre! 

Ende vom Lied, Sohn schreit nach dem ins Bettbringen so heftig, das ich ihn rausnehmen muss und mit ihm unten noch eine Zeit spiele. Zweiter Versuch des ins Bett bringen scheitert kläglich. Also an in mein Bett. Nach langem Hin und Her schlief er dann um halb 10 endlich ein, so dass ich dann noch zu Abend essen konnte und kurz auf der Couch saß.

Morgen muss ich wieder arbeiten und vorher den Kleinen zur Tagesmutter bringen. Wenigstens ist Freitag frei.
Doof ist nur, das ich nun so platt bin, das ich das  Osterkörbchen nicht zu Ende nähen konnte und auch noch Eier färben muss. 
Mal sehen welchen Wahnsinn der morgige Tag für mich bereit hält???!!

In diesem Sinne: Gute Nacht!
Ps:Liebe Männer! Wenn die Frau sagt, dass das Kind gegen 18 Uhr Abend essen soll, damit es gegen 19 Uhr im Bett ist, dann haltet euch gefälligst dran. Das Zauberwort heißt ROUTINE. 

Falls es bei euch andersrum läuft, sollten sich auch die Muttis dran halten, denn der Partner bekommt es ansonsten doppelt und dreifach zu spüren!!!

Wie die Menschen in der Umgebung reagieren, wenn Frau ihre Schwangerschaft mitteilt

Nun will ich dir natürlich auch erzählen, wie die Familie, Freunde und Bekannte auf das Lüften meines Geheimnisses reagiert haben.

Fangen wir mal mit meinen Eltern an:
Da meine Mutter an dem Freitag nicht zu Hause war, musste sie mit meinem Vater das Paket bei DHL Express abholen. Die Folge waren eine Reihe unzusammenhängender, nicht verständlicher SMS, die sie mir geschickt hat.
Papa ist auch gaaaanz stolz auf sein Mädchen, das bin ich und freut sich schon darauf Opa zu werden. Meine Mama natürlich auch. 😊

Meine Schwiegereltern konnten es, glaube ich, erst gar nicht fassen.
Haben sich nach dem ersten „Schock“ aber für uns sehr gefreut!

Meine Oma hat vor Rührung geweint.
Andere Personen in unserem Umfeld reagieren erstmal zurückhaltend und andere, wie zum Beispiel meine Kollegen, fragen mich jeden Tag wie es denn „ihrer Schwangeren geht“ . 😊

Das schlimmste war für mich, das ich es sonst Niemandem sagen durfte. Wir hatten beschlossen, es erst nach der 12. Woche Bekannten und Freunden zu sagen…. Man weiß ja nie?!
Mittlerweile habe immer das aktuellste Ultraschallbild als Profilbild in Whats App. Und somit haben es auch Bekannte erfahren. Die Nachbarschaft hat es durch meine private Hairstylistin und meine Schwiegereltern erfahren.

Interessant war auch das Gespräch mit meiner Chefin. Es war nämlich ein Doppelgespräch! 😂
Eine Arbeitskollegin hat mir nämlich gesagt, das sie auch schwanger ist. Sie ist ca. vier Wochen weiter als ich.
Als erstes legte ich meiner Chefin in einem sechs Augengespräch meinen Mutterpass vor. Meine Chefin sagte: „Ist das schön!!“ Als meine Kollegin dann ihr Anliegen zur Sprache brachte, sagte meine Chefin: „Och… Ist das schön!“
Keine halbe Stunde später und die gesamte Filiale wusste Bescheid!
Sie sagte es Jedem, der es wissen wollte… Oder auch nicht wissen wollte. 😊

Nun ist der Reiz natürlich bei mir weg. Die meisten Menschen in meinem Umfeld wissen es und so langsam kann man auch sehen, dass ich mich nicht voll gefressen habe sondern einen kleinen Babybauch vor mir hertrage.

Bis dahin soll es heute erstmal genug sein! Ich habe noch sooooo viele Infos für Dich. Die möchte ich allerdings nach Themen gliedern, damit es nicht zu durcheinander wird.
Außerdem gibt es morgen von mir noch ein totaaaaaal leckeres Muffinrezept! 😍

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