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Wenn das Kind zum Kindergartenkind wird

Nun ist mein Spatzi seit einigen Wochen ein Kindergartenkind! Ich bin sooooo stolz, dass er so schnell gerne in den Kindergarten geht. Ich hatte anfangs Bedenken…. ja, richtig Angst, wie wir das hinbekommen ohne das es für uns beide zur Qual wird. 😞

Zur Tagesmutter ist er meistens nur mit Knatschen und Festklammern gegangen. Jedenfalls wenn ich ihn hin brachte. Wenn mein Mann ihn brachte, war es nicht so schlimm.

Seine Gruppe ist die Sternengruppe. Dort befinden sich die „großen“ Kinder zwischen 3 Jahren und 6 Jahren. Außerdem gibt es eine Mondgruppe und eine Sonnengruppe für die kleinen Kinder. Dort werden die U3 Kinder betreut.

Eingewöhnung 

Die Eingewöhnung war anderthalb Wochen vor dem Sommerurlaub des Kindergartens. Das fand ich sehr blöd, da wir sicherlich danach neu beginnen mussten. Die ersten drei Tage war ich dabei, die nächsten Tage war ich außer Sichtweite, dann blieb er für ca. 3 Stunden alleine dort .

Die ersten zwei Tage nach den Sommerferien waren so lala. Ich hatte vorsichtshalber meinen Urlaub um eine Woche verlängert. Zwischendurch war ein Tag wieder super und ich atmete auf. Dann wieder zwei Tage schlechter. Nach ca. 1 Woche wurde es allerdings viel besser und nach zwei Wochen lief er in die Gruppe ohne mir Tschüss zu sagen! 😍

Er nimmt immer noch seinen Nucki und sein Schnuffi als „Anker“ mit. Mittlerweile legt er beides in „seinen Korb“ bevor er zum Spielen geht.

Nun fragt er jeden Morgen bevor er die Augen auf hat, ob heute Kindergarten ist. 🤣 Manchmal knatscht er beim Anziehen. Sobald er im Kiga ist, ist alles wieder toll.

Den Kindern werden viele Freiheiten gelassen, obwohl der Tag strukturiert ist.

Die Kinder, die vor 8 Uhr kommen, sammeln sich unten in einer Gruppe. Ab 8 Uhr geht es in die jeweiligen Einzelgruppen. Es gibt eine Morgenansprache, dort wird besprochen, was den Tag über passiert und ob die Kinder noch etwas erzählen möchten. Dann wird gespielt. Vor dem Mittagessen gibt es einen Stuhlkreis. Nach dem Mittagessen kann geschlafen werden. Diejenigen, die das nicht möchten, spielen nebenan oder Draußen. Grundsätzlich sind die Kinder immer Draußen. Das Aussengelände bietet viele Spielmöglichkeiten.

Ich bin sehr dankbar 🙏🏻 und froh, das mein Spatzi nach so kurzer Zeit so toll angekommen ist! 😍

Vom ersten Tag an haben sich die anderen Kinder rührend um ihn gekümmert. Ihm geholfen und ihn beschützt. Ein größeres Mädchen fragte bereits ob sie ihn besuchen darf. 😊

Hach ja… mein kleiner Spatzi ist schon soooo groß geworden und verwundert mich jeden Tag mit manch „altklugen“ Sprüchen ! 🤣😍

Was ich brauche oder was ich meine zu brauchen 

Ich habe ein neues Hobby, Filofaxing. Ich habe mich von dem Hype anstecken lassen und mir dementsprechend Zubehort gekauft oder altes rausgekramt. Ich habe einen Teil davon einmal benutzt und bin in diversen FB Gruppen. 😱😏

Momentan habe ich allerdings keine Lust und keine Zeit dafür…. wohl eher keine Lust. Denn wenn ich Lust hätte, dann würde ich mir wohl auch dafür Zeit nehmen. 

Ich habe keinen Platz das Zubehor irgendwo zentral zu lagern, ohne das es mich Mühen kostet, es wieder raus zu bekommen. Ich denke, das ich im Endeffekt nur einige Tracker-Stempel ( Stempel, mit denen ich mein Verhalten optisch zu Papier bringen kann; wie zum Beispiel Trinkverhaten oder wann Müll abgeholt wird etc. ) nutzen werde. Und auch die Einlagen gefallen mir nicht mehr. Zu verspielt, zu voll. 

Ich mag die Washies ( „Klebeband“ aus Reispapier, das mehrmals wieder benutzt werden kann ) immer noch und die teuren Faber Castell Stifte werde ich auch behalten. Ich mache ja noch Postcrossing. 

Momentan fühle ich mich von meinem Hab und Gut erdrückt. Als wäre alles um mich herum zu viel. Ich räume und sauge und putze jeden Tag. Das lässt sich mit Kleinkind wohl nicht vermeiden und es sind auch nur ein paar Minuten Zeit, die ich dafür aufwende. Es macht mir nichts aus! 

Aber Alles in Allem habe ich das Gefühl, das ich viel habe, es aber nicht vernünftig nutze.

Beispiel: ich habe alle Harry Bücher. Meist in englischer Sprachd aber auch in deutscher Sprache. Ich liebe die Geschichte und die Bücher. Aber du weißt wie groß und schwer die sind. Sie nehmen im Kizi ( Kinderzimmer )  Platz im Schrank weg. 

Ich habe eine kleine Kiste voll Nagellack. Ich mag meinen Nagellack. Das letzte Mal habe ich welchen vor … hmmm.. ca. 1 -2 Jahren benutzt. Das sind dann alles Dinge, die den Schrank vollstellen aber nicht genutzt werden. Ich weiß, das sie da sind und sie schauen mich durch die geschlossene Tür an und klagen. Irgendwie bekloppt… aber … Nun ja. 

Ich habe die Hoffnung, das ich mit weniger Kram, es besser zu schätzen lerne, es AKTIVER nutze/benutze etc. . Mir kribbelt es in den Fingern, am liebsten meine Schränke komplett aus zu räumen und am besten Alles weg zu schmeißen.

Angeblich reinigt das materielle Aufräumen auch die Seele. Ich weiß allerdings nicht, mit welchem Problem bzw mit welchen Problemen meine Seele sich beschäftigt. Und das nervt mich noch dazu! 

Vielleicht ist es der Gedanke daran, das mein „Baby“ in mal mehr als 2 Monaten ein Kidnergarten Kind ist , so aufreibend für mein Inneres…. Ich weiß es momentan nicht. Ich lasse es einfach auf mich zu kommen und verschwende nicht die Zeit dafür, dauerhaft zu analysieren und begreifen zu wollen! Das ist wider meiner Natur !!!

Ich möchte kein Minimalist werden. Jedenfalls nicht im Sinne davon, das ich nur 30 Kleidungsstücke besitze. 

Ich möchte aber gerne AKTIVER leben. Das Leben, das ja „schnell“ vorbei ist, positiver nutzen! Mich nur mit wichtigen Dingen und Menschen umgeben und möglichst die negativen Gedanken verbannen. 

Ich bin davon überzeugt, dass das möglich ist…. irgendwie… irgendwann…

Ich habe mich unbewusst schon Anfang des Jahres dafür auf die Reise begeben… im Kopf und theoretisch schon früher… aber aktiv erst seit dem 01.01.2017 . 

Angefangen hat es mit einem Schritt… einem Babystep… Durch und mit FlyLady. Ende März habe ich dann meinen Arbeitsplatz innerhalb eines Konzernes gewechselt. 

Beides hat mir viel positive Energie gegeben. Ich arbeite weiter daran… an mir. Denn wenn ich eine Veränderung will, muss ich stets bei MIR anfangen und hoffen, für meine Unwelt als gutes Beispiel zu dienen und andere Menschen somit mitreißen zu können. 

Ich muss mir Gedanken machen, was ich haben bzw besitzen will und was ich eigentlich brauche.  Dies ist eine schwierige Aufgabe, da ich ein sehr wissbegieriger Mensch bin . Ich muss viele neue Dinge ausprobieren. Aber warum eigentlich ? Um mitreden zu können? Im das Gefühl zu haben, nichts zu verpassen ? Hach… ich weiß es nicht und momentan mag ich mir darüber keine Gedanken machen. Kommt Zeit, kommt Einsicht. 

Ich bin sehr froh darüber, schon einiges erlebt zu haben. Positive und negative Erlebnisse prägen… aus negativen Situationen können auch positive entstehen!

Wenn Dich das alles interessiert, nehme ich Dich sehr gerne mit auf meine Reise… wohin sie führt oder was dabei rauskommt, das weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht… Das ist vielleicht auch gut so.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! 😘

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