Beiträge mit Schlagwort ‘Familie’

Was ich brauche oder was ich meine zu brauchen 

Ich habe ein neues Hobby, Filofaxing. Ich habe mich von dem Hype anstecken lassen und mir dementsprechend Zubehort gekauft oder altes rausgekramt. Ich habe einen Teil davon einmal benutzt und bin in diversen FB Gruppen. 😱😏

Momentan habe ich allerdings keine Lust und keine Zeit dafür…. wohl eher keine Lust. Denn wenn ich Lust hätte, dann würde ich mir wohl auch dafür Zeit nehmen. 

Ich habe keinen Platz das Zubehor irgendwo zentral zu lagern, ohne das es mich Mühen kostet, es wieder raus zu bekommen. Ich denke, das ich im Endeffekt nur einige Tracker-Stempel ( Stempel, mit denen ich mein Verhalten optisch zu Papier bringen kann; wie zum Beispiel Trinkverhaten oder wann Müll abgeholt wird etc. ) nutzen werde. Und auch die Einlagen gefallen mir nicht mehr. Zu verspielt, zu voll. 

Ich mag die Washies ( „Klebeband“ aus Reispapier, das mehrmals wieder benutzt werden kann ) immer noch und die teuren Faber Castell Stifte werde ich auch behalten. Ich mache ja noch Postcrossing. 

Momentan fühle ich mich von meinem Hab und Gut erdrückt. Als wäre alles um mich herum zu viel. Ich räume und sauge und putze jeden Tag. Das lässt sich mit Kleinkind wohl nicht vermeiden und es sind auch nur ein paar Minuten Zeit, die ich dafür aufwende. Es macht mir nichts aus! 

Aber Alles in Allem habe ich das Gefühl, das ich viel habe, es aber nicht vernünftig nutze.

Beispiel: ich habe alle Harry Bücher. Meist in englischer Sprachd aber auch in deutscher Sprache. Ich liebe die Geschichte und die Bücher. Aber du weißt wie groß und schwer die sind. Sie nehmen im Kizi ( Kinderzimmer )  Platz im Schrank weg. 

Ich habe eine kleine Kiste voll Nagellack. Ich mag meinen Nagellack. Das letzte Mal habe ich welchen vor … hmmm.. ca. 1 -2 Jahren benutzt. Das sind dann alles Dinge, die den Schrank vollstellen aber nicht genutzt werden. Ich weiß, das sie da sind und sie schauen mich durch die geschlossene Tür an und klagen. Irgendwie bekloppt… aber … Nun ja. 

Ich habe die Hoffnung, das ich mit weniger Kram, es besser zu schätzen lerne, es AKTIVER nutze/benutze etc. . Mir kribbelt es in den Fingern, am liebsten meine Schränke komplett aus zu räumen und am besten Alles weg zu schmeißen.

Angeblich reinigt das materielle Aufräumen auch die Seele. Ich weiß allerdings nicht, mit welchem Problem bzw mit welchen Problemen meine Seele sich beschäftigt. Und das nervt mich noch dazu! 

Vielleicht ist es der Gedanke daran, das mein „Baby“ in mal mehr als 2 Monaten ein Kidnergarten Kind ist , so aufreibend für mein Inneres…. Ich weiß es momentan nicht. Ich lasse es einfach auf mich zu kommen und verschwende nicht die Zeit dafür, dauerhaft zu analysieren und begreifen zu wollen! Das ist wider meiner Natur !!!

Ich möchte kein Minimalist werden. Jedenfalls nicht im Sinne davon, das ich nur 30 Kleidungsstücke besitze. 

Ich möchte aber gerne AKTIVER leben. Das Leben, das ja „schnell“ vorbei ist, positiver nutzen! Mich nur mit wichtigen Dingen und Menschen umgeben und möglichst die negativen Gedanken verbannen. 

Ich bin davon überzeugt, dass das möglich ist…. irgendwie… irgendwann…

Ich habe mich unbewusst schon Anfang des Jahres dafür auf die Reise begeben… im Kopf und theoretisch schon früher… aber aktiv erst seit dem 01.01.2017 . 

Angefangen hat es mit einem Schritt… einem Babystep… Durch und mit FlyLady. Ende März habe ich dann meinen Arbeitsplatz innerhalb eines Konzernes gewechselt. 

Beides hat mir viel positive Energie gegeben. Ich arbeite weiter daran… an mir. Denn wenn ich eine Veränderung will, muss ich stets bei MIR anfangen und hoffen, für meine Unwelt als gutes Beispiel zu dienen und andere Menschen somit mitreißen zu können. 

Ich muss mir Gedanken machen, was ich haben bzw besitzen will und was ich eigentlich brauche.  Dies ist eine schwierige Aufgabe, da ich ein sehr wissbegieriger Mensch bin . Ich muss viele neue Dinge ausprobieren. Aber warum eigentlich ? Um mitreden zu können? Im das Gefühl zu haben, nichts zu verpassen ? Hach… ich weiß es nicht und momentan mag ich mir darüber keine Gedanken machen. Kommt Zeit, kommt Einsicht. 

Ich bin sehr froh darüber, schon einiges erlebt zu haben. Positive und negative Erlebnisse prägen… aus negativen Situationen können auch positive entstehen!

Wenn Dich das alles interessiert, nehme ich Dich sehr gerne mit auf meine Reise… wohin sie führt oder was dabei rauskommt, das weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht… Das ist vielleicht auch gut so.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! 😘

Lemon & Wine marinated grilled Sandwich von BBQ aus Rheinhessen

Heute war der Tag des Grillens bei uns! 😊
Heute Mittag hat mein Schatz gegrillt und heute Abend ich …. Naja ich mit Schatz‘ Hilfe.
Ich wollte schon seit Monaten das Lemon & Wine marinated grilled Sandwich von BBQ aus Rheinhessen ausprobieren.

Die Rezepte dafür findest Du HIER und für das Baguette HIER .
Gegrillt wurde auf meinem kleinen Weber Go Anywhere Gasgrill.

  Empfehlen kann ich Dir für dieses Rezept den Go Anywhere allerdings nicht. Der Grill ist meiner Meinung nach nur für das „Laschzockergrillen“ geeignet. Also Würsten und Kotlettes drauf schmeißen und das war es! Versuch macht ja bekanntlich klug!!! 

Es sah totaaaaal einfach aus, aber es war wohl nicht mein bzw. unser Tag! 😖 Es ging fast Alles schief:

Bei der zweiten Fuhre Baguettes habe ich vergessen die Temperatur vom Ofen an zu machen. Die Paprika lies sich nicht gescheit pellen und die Hahnchenbrust ( wir bekamen keine Maispoularden ) sind auf dem Grill angebrannt.
Und im Endeffekt hat es mir dann nach dem Stress nicht geschmeckt. Der Familie schon. 

Nun ein paar Bilder dazu: 

  Die eingelegte Hähnchenbrust


   

 Zwei Fuhren Baguette-Teig


  Links die gegrillte, gehäutete und entkerne Paprika, oben Büffelkäse (laktosefrei), unten Patros.


   Und so sieht das fertig belegte Baguette dann aus. Mein Schatz hat es noch mit Majo und Ketchup getuned und eigentlich kommt unter das Geflügel ein Salatblatt.

Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder… – wer hat sich so einen blöden Spruch ausgedacht?

Unser kleiner Schatz ist nun fast 6 Monate alt.

Wie auch in der Schwangerschaft gab es für mich immer Höhen und verweinte Tiefen.
Ich bin bis jetzt durch die Schwangerschaft und die Geburt meines Sohnes weit über meine Grenzen hinausgewachsen.
Mein Leben ist schwieriger, unberechenbarer, aber auch voller Liebe geworden .
Und vor allen Dingen habe ich schlaflose Nächte.

Nun sage ich, hätte ich anfangs das gewusst, was ich jetzt weiß, wäre es für uns viel relaxter gewesen.
Ich habe viele Wochen noch stark an der sogenannten „Wochenbettdepression“ gelitten.
Hab mich einsam und verlassen gefühlt und vor allen Dingen total eingeschränkt.

Ich habe mir das einfach nicht so vorgestellt, wie es nun ist.
Ich dachte, das es ein Kinderspiel wird! Ein süßer Sohn . Ich als Supermami und Superhausfrau.

Das letzte trifft mal gar nicht zu und wird auch nie zutreffen, da ich nunmal keine passionierte Hausfrau bin!
Supermami kann ich bestätigen.
Warum fragst Du Dich jetzt sicherlich.

Das ist ganz einfach: weil ich auf die Bedürfnisse meines Sohnes versuche einzugehen. Nicht immer kann ich ihn zu Frieden stellen. Auch das musste ich mit vielen Tränen lernen.
Aber alleine das ich mir die beste Mühe gebe ihm alles zu geben, reicht voll und ganz!

Auch ich habe ihn schon mal angemotzt, weil ich mit den Nerven am Ende war.
Besonders zu der Zeit, als ich ihn keine 5 Minuten mal in seine Wippe oder auf seine Decke legen konnte um Hausarbeit zu machen.

Aber auch diese Zeit ist vorbei gegangen und hat mich bzw uns stärker gemacht.

Trotzdem meine ich auch, hätte ich das gewusst, was ich jetzt weiß; wäre ich ganz anders, routinierter mit ihm umgegangen und wir hätten uns nicht so intensiv kennenlernen können wie jetzt.

In den nächsten Wochen und Tagen möchte ich gerne den Erstmamis unter euch Mut machen!

Lasst euch nicht verscheissern und geht nach eurem Bauchgefühl.
Deshalb werde ich einige kurze Beispiele nennen, bei denen ich an meine Grenzen gekommen bin und zwangsweise darüber hinaus.
Teilweise hätte ich manchen Leuten den Hals umdrehen können, weil sie mich mit ihren (alten, aber gutgemeinten) Ratschlägen wahnsinnig gemacht haben und ich mich von meinem Mann nicht genug unterstützt gefühlt habe.
Ich habe mich anfangs von meinem Mann und meiner Familie im Stich gelassen gefühlt, jeder wusste es besser. Teilweise auch Bekannte, die gar keine Kinder hatten.
Tu dies, tu das, tu jenes.
Anfangs bin ich eingeknickt und habe es gemacht, aber dann dachte ich mir:
Sag mal, bist Du eigentlich total bescheuert??? Woher wollen die wissen was DEINEM Kind gut tut?
Und deshalb habe ich mich irgendwann „gewehrt“. Ich habe gesagt; danke für die Infos, ich bin anderer Meinung und basta.

Und musste so einige Lektionen lernen. Meine wichtigsten vier sind:

1. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden ! Wenn ich nix sage, kann ich auch auf keine Unterstützung hoffen.

2. Auch für meinen Mann ist es das erste Kind und er ist ebenfalls manchmal überfordert gewesen.

3. Ich MUSS auf mein Bauchgefühl achten, denn das ist der beste und einzig richtige Weg. Denn ICH muss was den Kleinen betrifft für alles gerade stehen. Das kann mir keiner abnehmen.

4. Nicht immer ist ein Schwangerenforum nützlich, da man sich gegenseitig wahnsinnig machen kann ! 😁

So, das sollte es erstmal gewesen sein.
Ich sitze nämlich mit Fieber beim Arzt und hoffe auf eine Lösung.
Gleichzeitig ist mein Kleiner auch total verschleimt und der Rest der Familie ist auch krank. Mein Mann erholt sich wieder !
Ich mag nicht mehr!!!! 😦

Warum ich nicht jeden Tag blogge !

Sicherlich hast Du bereits festgestellt, das ich sehr unregelmäßig blogge.
Mal zwei Tage nicht und dann wieder mehrere Beiträge an einem Tag.

Mit fallen zwischendurch viele Sachen ein, die ich Dir mitteilen möchte. Ich habe allerdings nicht immer die Zeit dafür.

Ich bin, wie schon erwähnt, morgens früh auf dem Weg zur Arbeit und abends erst sehr spät zu Hause. Ich nutze meist die Zeit in der S Bahn um zu schreiben.

Das Wochenende ist für mich bloggerfrei, da ich, wenn ich mal nicht samstags arbeiten muss, auch noch Familie habe. Ich sehe meinen Mann am Tag vielleicht 2 Stunden. Das Wochenende ist somit die einzige Zeit, die ich mit ihm verbringen kann und wir trotzdem immer noch genug andere Verpflichtungen haben.

Das Gleiche gilt für die Urlaubszeit! Ich möchte die die paar Stunden oder Tage im Jahr, in denen/ an denen ich meinen Mann ganz für mich habe, vollkommen mit ihm genießen .
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Dies kommt aber eher selten vor.

Ich schreibe gerne und freue mich auch immer über Deinen Kommentar! Trotzdem sehe ich das Bloggen als Hobby an und Hobbies geht man in seiner Freizeit nach.

Ich bin nunmal ehrlich und sehr direkt, auch wenn Manche sich im ersten Augenblick verletzt fühlen, was zu 99% nicht meine Absicht ist. Die Wahrheit ist nunmal kein Ponyhof.

Wenn Du meine Beweggründe verstehen kannst, freue ich mich, Dich weiter als meinen Leser/ meine Leserin unterhalten zu können.
Falls Du das nicht verstehen kannst…. Ich werde nichts an meiner Einstellung ändern !!!

Schlagwörter-Wolke